Luise Höcker

Die Mezzosopranistin Luise Höcker lebt in München und ist als Konzertsolistin, Ensemblesängerin und Gesangspädagogin tätig.

Sie musizierte mit Klangkörpern wie den Münchener Symphonikern, dem JSB Ensemble Stuttgart, den Barockorchestern La Réjoussance und Capella Musica Sacra sowie mit dem ensemble octopus für musik der moderne unter DirigentInnen wie Ulf Schirmer, Helmut Rilling, Ulrich Nikolai und Konstanzia Gourzi. Mit besonderem Interesse widmet sie sich immer wieder der zeitgenössischen Musik und wirkte bereits bei zahlreichen Uraufführungen mit.

Als Mitglied der Bayerischen Theaterakademie August Everding war sie in zahlreichen Opernproduktionen zu erleben – so unter anderem als Lucretia in Benjamin Brittens „The Rape of Lucretia“, als Cherubino in Mozarts „Le Nozze di Figaro“ und im Rahmen der Münchener Biennale als Mezzosoprano in Claude Viviers Oper „Kopernikus“.

Neben ihrer solistischen Tätigkeit arbeitet sie regelmäßig mit verschiedenen professionellen Ensembles, u.a. der Zürcher Singakademie und dem Rundfunkchor Berlin. Dort sang sie mit Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem Deutschen Sinfonie-Orchester Berlin, dem Konzerthausorchester Berlin sowie dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter namhaften Dirigenten wie Sir Simon Rattle, Christian Thielemann, Kent Nagano, Sir Mark Elder, Marek Janowski, Iván Fischer, Simon Halsey und Gijs Leenaars.

Luise Höcker studierte Konzertgesang, Musiktheater und Gesangspädagogik an der Hochschule für Musik und Theater in München bei Marilyn Schmiege und KS Christiane Iven. Studienbegleitend erhielt sie ein Deutschlandstipendium und wurde für ihren Diplom-Abschluss mit dem Christl und Klaus Haack Preis ausgezeichnet. Eine besondere Förderung erhielt sie darüber hinaus als Stipendiatin des Richard Wagner Verbands München, bei Yehudi Menuhin Live Musik Now sowie als Akademistin des Rundfunkchores Berlin. Meisterkurse und Workshops u. a. bei Sabine Lahm, Ruth Ziesak, Ingeborg Danz und Helmut Deutsch ergänzen ihre Ausbildung.