• Berufsfachschule für Musik Sulzbach-RosenbergBerufsfachschule für Musik Sulzbach-Rosenberg
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Leichtfüßig zum Happy End

Das Suchen und Finden der Liebe ist ein Lebensthema, so alt wie die Menschheit selbst. Die Gesangsstudenten der Berufsfachschule für Musik nehmen es von der leichtfüßigen Seite.

Ausgedacht hat sich die Miniatur-Oper „Dating-Stories“ Doris Sophia Heinrichsen von der Hochschule für Musik und Theater München. In einem dreitätigen Wokschop in der Berufsfachschule für Musik sorgte sie zudem dafür, dass bei den Studenten von Hanna Eitinger, Luise Höcker, Jürgen Nennemann und Ursula Kohlhäufl-Steffl nicht nur Text und Ton, sondern auch Mimik, Gestik und szenische Bewegung saßen.

 

 

Gesangsabend 2019

An der Bühnenpräsenz, dem Garanten für gute Unterhaltung Publikums, mangelte es daher nicht, als sich Antonia Krämer, Apollonia Schmidt, Barbara Strasser, Elisabeth Daudrich, Maria Siegl, Stefanie Fischer, Fabian Graf und Leonard Schaller im Esprit ihrer Jugend ins amouröse, mehrsprachige Abenteuer stürzten. Vom Flügel aus steuerte Peter Steinfelder mit Verve und Leidenschaft die instrumentale Komponente bei.

Der „Soundtrack“ an sich stammte allerdings von nicht mehr ganz so taufrischen Wolfgang Amadeus Mozart, Giacomo Puccini, Georg Friedrich Händel, Charles Gounod, Albert Lortzing, Herny Purcell oder Johannes Brahms. Im kurzweiligen Liebesreigen ebenfalls unverzichtar: Die Kokotte Adele aus der „Fledermaus“, „Der Vetter aus Dingsda“ oder die todtraurige Wehklage des Orfeus aus der Gluck-Oper „Orfeo ed Euridice“. Geschickte Schlenker hinein ins Hier und Jetzt gelangen den Studenten mit bekannten Werbesprüchen von Dating-Partalen, Smartphone Einsatz und zeitgemäßem Outfit. Zwischer klassischer Oper und Operette fanden zudem deutsche und spanische Volklieder oder ein Musical-Zitat aus „Fiddler on the Roof“ ihren Platz.

Einen ganz besonderen Moment teilte das Publikum mit dem gesamten Ensemble bei Franz Schuberts „Ständchen“ – berührender und zartschmelzender kann eine gesungene Liebeserklärung nicht ausfallen. Der auf das überschwängliche Happy End folgende, donnernde Schlussapplaus für die vielseitige wie anspruchsvolle Revue setzte einen dicken Kussmund-Smiley darunter.

Textquelle: Anke Schäfer

 

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