• Berufsfachschule für Musik Sulzbach-RosenbergBerufsfachschule für Musik Sulzbach-Rosenberg
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Sprungbrett für Musik-Karriere

Traumberuf Musiker? Ein steiniger Weg, der jedoch mit der Berufsfachschule für Musik (BfM) eine tragfähige Basis bekommt.

Neben ausgewiesener Fachkompetenz bietet die BfM, eine Einrichtung des Bezirks Oberpfalz, auch Begeisterungsfähigkeit, Leidenschaft und eine spürbar familiäre Atmosphäre als zusätzliche Pluspunkte. Ein Konzept, das auch beim Info-Tag Eindruck machte. Die angemessene Begrüßung der Interessenten-Scharen übernahm das Blechbläserensemble mit einem wahrlich königlichen Marsch. Der weitere konzertante Rundgang en miniature spiegelte nicht nur die musikalische Bandbreite des Angebots von der Kammermusik bis zum Musical wider, sondern auch das charakteristische Händchen der Schule fürs Besondere.

Direktor Benedikt Boßle unterfütterte den glänzenden Eindruck mit einigen Fakten zur Schule, die sich als erste Ebene der professionellen Musikausbildung auch als Karriere- Sprungbrett betrachtet. Angehende Dirigenten sind hier ebenso gut aufgehoben wie die nächste Darsteller- Generation für die Musical-Bühnen. Wer das Risiko, als Solist zu bestehen oder eine Festanstellung im Orchester zu finden, absichern will, hat während der zweijährigen Ausbildung zudem Zeit, über ein Standbein als Fachlehrer oder im weiten Feld der Elementaren Musikpädagogik nachzudenken.

Infotag 2019

Letzteres machte Dozentin Doris Hamann von der Hochschule für Musik Nürnberg als besonderer Gast der kurzweiligen Info-Talk-Runde schmackhaft. Moderiert von der stellvertretenden Schulleiterin Ursula Kohlhäufl-Steffl legten darüber hinaus Ehemalige wie aktuelle Studenten ein überzeugendes Plädoyer für Schule und Ausbildungsform ab.

Dass sich hinter einer ernsthaften und ausschließlichen Beschäftigung mit Musik auch viel Arbeit und Fleiß verbergen, blieb nicht verschwiegen. Ebenfalls in Richtung Euphoriebremse gingen die Ausführungen zu den Aufnahmevoraussetzungen. Schon bei den Grundkenntnissen ist es mit der Unterscheidung von Violin- und Bassschlüssel nicht getan. Wer diese Hürde aber nimmt, wird dafür mit dem Luxus belohnt, sich in Ruhe ausprobieren und auf etwaige Hochschul-Aufnahmeprüfungen vorbereiten zu können. Dabei wird er so viel Zeit für das jeweilige Instrument haben wie später im Berufsalltag kaum noch.

Führungen vom Tanzsaal über die verschiedenen Instrumentenzimmer und die kleine, feine Bibliothek bis zum Konzertsaal komplettierten die Eindrücke. Dabei fand so manche Frage direkte Antworten der jeweiligen Dozenten und auch die Studenten standen jederzeit mit Rat, Tat und praktischen Demonstrationen bereit. Die wohl meist gestellte Frage nach den Kosten einer so umfassenden und intensiven Ausbildung wurde übrigens besonders gerne beantwortet:„Nichts!“

Textquelle: Anke Schäfer

Bildquelle: Frank Ebel

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