• Berufsfachschule für Musik Sulzbach-RosenbergBerufsfachschule für Musik Sulzbach-Rosenberg
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Die Weihnachtskonzerte der Berufsfachschule für Musik des Bezirks Oberpfalz bescheren außergewöhnlichen Hörgenuss

Wandlungsfähigkeit in allen Konstellationen, vokale und instrumentale Leidenschaft, sattelfeste Abstecher in unterschiedlichste Epochen - mit diesen Pfunden kann die Berufsfachschule für Musik des Bezirks Oberpfalz locker wuchern. Das doppelt aufgelegte Weihnachtskonzert mit den vielversprechenden Talenten rangiert daher zu Recht ganz oben auf der langen Liste musikalischer Adventsgenüsse.

Weihnachten 2018 001

Ein Geheimtipp sind die ausgesucht schönen Abende schon längst nicht mehr, wie der beide Male vollbesetzte Saal zeigt. Kein Wunder, wird der Weg doch gleich zu Beginn belohnt mit der würdevoll strahlenden Festmusik für Bläser und gemischten Chor aus der exquisiten Feder des hauseigenen Chorleiters Dieter Müller.

Dessen Händchen für die aus allen Sparten der Schule rekrutierten Choristen schimmert auch bei allen weiteren Auftritten des Großensembles deutlich durch. Andernfalls wäre die durchwegs anspruchsvolle, zwischen wogenden Motteten aus Renaissance und Moderne und weihnachtlichen Kleinodien changierende Programmauswahl nicht in dieser Qualität zu erleben gewesen.

Eine gute Figur machen Chor, Instrumentalisten und Sopran-Solistin Stefanie Fischer aber auch unter den virtuellen Taktstöcken des Nachwuchses Korbinian Kircheis und Leonard Schaller, die sich mit der Stölzel-Weihnachtskantate „Kündlich groß ist das gottselige Geheimnis“ bewähren.

Überhaupt steht Barock in seiner gediegenen, feierlichen Ausprägung hoch im Kurs: Das Streichoktett mit Cembalo bietet Vivaldi, in der Kombination Flöte, Violine, Violoncello und Cembalo erklingt Telemann. Die Kantate „Jauchzet ihr Himmel“ erheben die Sängerinnen Stefanie Fischer und Antonia Krämer zusammen mit Bläsern, Streichern und Cembalo zu ehrfürchtiger Andacht.

Das Flötenquartett verwebt die Gäste in ein zartes Pastoral-Idyll, das Blechbläserquintett befreit den Klassiker „Maria durch ein Dornwald ging“ mit virtuoser Interpretation von jeder Abgedroschenheit, in größerer Besetzung erfüllen Trompeten, Horn, Posaune, Euphonium und Tuben ein „Böhmisches Wintermärchen“ mit der Wärme eines prasselnden Kaminfeuers inmitten dunkler Nacht.

Die Berufsfachschule für Musik kann aber auch fetzig und flott und bringt damit ordentlich vorfreudigen Schwung ins weihnachtlichen Repertoire. So verjazzt das sechsköpfige Saxophonensemble „Morgen kommt der Weihnachtsmann“, das Tubaquartett lässt den Schnee im „Winter Wonderland“ glitzern, das Musical-Trio Simona Hellwig, Tatjana von Waechter und Laura Klenk schürt mit „Tell me, tell me“ ein. Das gute alte „Jingle Bells“ wuppen der smarte Richard Fuchs und seine à la „Andrew Sisters“ swingenden Mitsängerinnen Lotte Fassnacht, Pauline Weschta und Aylin Sayili zu funkenschlagender Unterhaltung.

Weihnachten 2018 004

Besondere Ehre zum 200-jährigen Jubiläum erweisen die Sopranistinnen Stefanie Fischer und Apollonia Schmidt mit Gitarrist Jonas Meier der Originalfassung des weihnachtlichen Inbegriffs „Stille Nacht“. Überhaupt nicht still, sondern voller Inbrunst und überschäumender Begeisterung beschließt das Tutti aus Ausführenden und Publikum mit „Engel auf den Feldern singen“ unter Leitung von Direktor Benedikt Boßle die friedvoll fröhliche Einstimmung aufs Fest.

Textquelle: O-Netz.de

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