• Berufsfachschule für Musik Sulzbach-RosenbergBerufsfachschule für Musik Sulzbach-Rosenberg
  • Berufsfachschule für Musik Sulzbach-RosenbergBerufsfachschule für Musik Sulzbach-Rosenberg
  • Berufsfachschule für Musik Sulzbach-RosenbergBerufsfachschule für Musik Sulzbach-Rosenberg
  • Berufsfachschule für Musik Sulzbach-RosenbergBerufsfachschule für Musik Sulzbach-Rosenberg
  • Berufsfachschule für Musik Sulzbach-RosenbergBerufsfachschule für Musik Sulzbach-Rosenberg
  • Berufsfachschule für Musik Sulzbach-RosenbergBerufsfachschule für Musik Sulzbach-Rosenberg
  • Berufsfachschule für Musik Sulzbach-RosenbergBerufsfachschule für Musik Sulzbach-Rosenberg
  • Berufsfachschule für Musik Sulzbach-RosenbergBerufsfachschule für Musik Sulzbach-Rosenberg
  • Berufsfachschule für Musik Sulzbach-RosenbergBerufsfachschule für Musik Sulzbach-Rosenberg

Berufsfachschule für Musik verabschiedet 33 Absolventen

Berufsfachschule für Musik verabschiedet 33 Absolventen

Das Gruppenbild zeigt die Absolventen zusammen mit (von rechts) Schulleiter Benedikt Boßle, Sulzbach-Rosenbergs Bürgermeister Michael Göth und die Bezirksräte Heidi Rackl, Richard Gaßner (Kulturreferent) und Gabriele Bayer.

33 Absolventen der Berufsfachschule für Musik erhielten am Donnerstag ihre Zeugnisse aus den Händen von Bezirkstagspräsident Franz Löffler und Schulleiter Benedikt Boßle. „Der Wert Ihres Wirkens für die Gesellschaft ist nicht aufzuwiegen, denn eine funktionierende Gesellschaft braucht Sie und die Musik heute notwendiger denn je“, gab Löffler den jungen Musikern mit auf ihren weiteren Lebensweg. Ein Beruf werde heute nur allzu oft an der Frage des Verdiensts oder der Gewinnmaximierung gemessen, doch Musik sei ebenso wichtig: sie berühre, vermittle kulturelle Werte und sei identitätsstiftend. „Sie sind die Leistungsträger unserer Gesellschaft!“, rief Löffler den Absolventen zu.

Auch Schulleiter Boßle stellte fest, dass Musiker für innere Werte wie Gemüt, Gefühle und Emotionen stehen: „Musiker sorgen für Lebensqualität. Und deshalb geizen wir nicht: Schenken wir viel Freude mit Musik.“ Umso mehr freuten sich Löffler und Boßle, dass sich auch in diesem Jahr die überwiegende Mehrheit entschieden hat, der Musik treu zu bleiben. Die meisten Absolventen streben ein Studium an einer Musikhochschule an, andere wählen einen musikverwandten Beruf und nehmen die Laienmusik in den Blick. „Staatlich geprüfte Ensembleleiter“ sind sie mit ihrem Zeugnis alle.

Der Bezirkstagspräsident erinnerte auch an die Anfangszeit der Schule vor 35 Jahren: 1984 hat der Bezirk Oberpfalz die „kleine, aber feine“ Schule eröffnet. „Fein blieb sie, aber nicht klein“, so Löffler. 840 junge Menschen haben im Laufe der Jahre die Schule erfolgreich durchlaufen und den Grundstock für ihre weitere musikalische Karriere in Sulzbach-Rosenberg gelegt. „Es war vor 35 Jahre die richtige Entscheidung, die Schule zu gründen, und jede einzelne Investition in die Schule hat sich in den zurückliegenden Jahren gelohnt“, betonte Löffler.

Berufsfachschule für Musik verabschiedet 33 Absolventen

Das Bild „Jahrgangsbeste“ zeigt die Jahrgangsbesten Florian Popp (ab 3. von links), Philipp Hartlieb, Miriam Schumacher und Leonard Schaller zusammen mit (von links) Schulleiter Benedikt Boßle und Kulturreferent Richard Gaßner sowie den Bezirksrätinnen Heidi Rackl und Gabriele Bayer (von rechts).

Die diesjährigen Jahrgangsbesten sind Philipp Hartlieb (Notendurchschnitt 1,0), Miriam Schumacher (1,2) sowie Florian Popp und Leonard Schaller (je 1,25).

Pressestelle des Bezirks Oberpfalz:

Martina Hirmer

VERABSCHIEDUNGEN IN DER BERUFSFACHSCHULE FÜR MUSIK

Berufsfachschule für Musik verabschiedet 33 Absolventen

Das Bild „Lehrerverabschiedung“ zeigt (von links) die Lehrer Georg Schäffner, Dorothea Plohs und Ruth Kern (jeweils mit Blumen) zusammen mit Schulleiter Benedikt Boßle (rechts) und den Bezirksräten Gabriele Bayer (2. von links), Heidi Rackl (2. von rechts) und Kulturreferent Richard Gaßner (Mitte).

Kollegen-Verneigung mit Richard Strauss Ihren letzten Tag an der Berufsfachschule für Musik des Bezirks Oberpfalz (BFSM) begingen nicht nur die Absolventen der 11. und 12. Klasse. Auch von drei langjährigen Lehrkräften hieß es Abschied nehmen, darunter das Schul-Urgestein Ruth Kern. Eine große Aufgabe für den Laudator, Bezirkstagspräsident Franz Löffler. Die studierte Pianistin Ruth Kern zählt zum Gründungs-Kollegium der Schule und wurde bereits im zweiten Jahr zur stellvertretenden Schulleiterin befördert–als paritätische Rosenberger Ergänzung zum Sulzbacher Schulleiter Benedikt Boßle. Die leidenschaftliche Musikerin hat nicht nur Generationen junger Pianisten gefordert und geformt, sondern war mit ihrer pragmatischen Art auch stets zur Stelle, wenn es ums Anpacken ging. Obendrein verdankt die BFSM der ambitionierten Fotografin das reich bestückte Bildarchiv der Schulgeschichte, wie Löffler zu berichten wusste. Ihre Kollegin Dorothea Plohs dagegen ist untrennbar mit den „Flügeln des Gesangs“ verbunden. Seit 1985 betreute die Sopranistin das Fach Gesang und konnte mit ihrer ansteckenden Motivationsgabe sogar manchen erklärten Gesangs-Verweigerer bekehren. Wie es nun tatsächlich um ihre gelobte, aus der Allgäuer Heimat importierte Jodel-Gabe bestellt ist, blieb zumindest bei der Verabschiedung nicht ganz geklärt. Unbestritten ist dagegen die Marathon-Begeisterung von Georg Schäffner. Seit 1987 verstärkte er die Berufsfachschule als versierter Spezialist im Fach Orgel. Von seiner Tätigkeit als Konzert-Organist und Herr über das Instrument der Basilika in Gößweinstein konnte er den angehenden Orgel- und Kirchenmusikstudenten neben exakter Technik und genauer Literaturkenntnis vor allem auch viele Einblicke in die spätere Praxis mit auf den Weg geben. Den nicht ganz so einfachen Wechsel vom Schulalltag ins Privatleben versüßte stellvertretende Schulleiterin Ursula Kohlhäufl-Steffl mit individuell auf die Beschenkten abgestimmten Rosensträuchern und Buchpräsenten. Mezzosopranistin Julia Heiß und Pianist Philipp Heiß verneigten sich im Namen der Kollegen mit Richard Strauss’ „Zueignung“ musikalisch vor der Lebensleistung der hoch geschätzten Pädagogen. Keine Frage, dass Ruth Kern und Georg Schäffner beim Dank ebenfalls der Musik den Vorzug gaben. Da Konventionelles weder Anlass noch Persönlichkeit gerecht geworden wäre, entschieden sie sich für eine Einlage mit zwei Konzertflügeln und einem sensationellen Klassik-Modern-Mix: Links Georg Schäffner mit Mozarts „Alla Turca“, rechts Ruth Kern mit Temperament und Samba. Ein veritables Abschiedsfeuerwerk.

Textquelle: Sulzbach-Rosenberger Zeitung, Dienstag, 30.Juli 2019 von Anke Schäfer

Bildquelle:  Martina Hirmer (Pressestelle des Bezirks Oberpfalz)

<<< zurück